Weihnachtsessen der Altenhäger Seniorenschützen

Der langjährige Seniorensprecher Heinrich Hoffmeier (links) der Schützengemeinschaft Altenhagen wird von seinem Nachfolger Wilfried Marks mit herzlichem Dank für seine erfolgreiche Arbeit in festlichem Rahmen verabschiedet.
Der langjährige Seniorensprecher Heinrich Hoffmeier (links) der Schützengemeinschaft Altenhagen wird von seinem Nachfolger Wilfried Marks mit herzlichem Dank für seine erfolgreiche Arbeit in festlichem Rahmen verabschiedet.

Festlich dekorierte Räumlichkeiten im Schießsportheim der Schützengemeinschaft Altenhagen waren der richtige Rahmen für das „Weihnachtsessen mit Damen“ der Altenhägener Seniorenschützen. Eingeladen dazu hatte Seniorensprecher Heinrich Hoffmeier. Nach dem Begrüßungssekt nahmen zahlreiche, gut gelaunte Schützenbrüder mit ihren Damen an der großen Tafel Platz und warteten gespannt auf das festliche Menü und das Rahmenprogramm. Denn diese Gelegenheit wird gerne genutzt für einen kurzen Rückblick auf das abgelaufene Jahr und für die Übergabe der Jahresscheibe an den treffsichersten Schützen mit dem Kleinkalibergewehr.

Vor dem 3-Gänge-Menü ehrte Wilfried Marks seinen langjährigen Vorgänger Heinrich Hoffmeier als verdienten Sprecher der „Senioren 60+“ der Schützengemeinschaft Altenhagen. Unter großem Applaus nahm Hoffmeier sowohl den herzlichen Dank der Senioren entgegen als auch den großzügigen City-Gutschein. Schützenmeister Carsten Latza zeigte sich in seiner Ansprache nach dem Essen erfreut über die beständig gute Beteiligung der Senioren am vierteljährlichen Schießen um den jeweiligen Seniorenbesten. Gleichzeitig bedankte er sich bei Schießwart Robert Junkereit und Schießaufsicht Andreas Rosinski für ihre zuverlässige Unterstützung.

Auch für 2018 wurde der Beste mit dem niedrigsten Teiler im Schießen mit dem Kleinkalibergewehr um den KK-Wanderpokal ermittelt. Diese Disziplin sitzend aufgelegt auf 50 Meter gehört zum Pflichtprogramm der Senioren. Schützenbruder Klaus Thees war diesmal übers Jahr gesehen der Beste mit einem 67 Teiler. Carsten Latza konnte die dafür vorgesehene Ehrenscheibe leider nicht überreichen, weil Thees aus terminlichen Gründen nicht anwesend sein konnte. Diese Übergabe wird daher zu einem späteren Zeitpunkt in passendem Rahmen erfolgen. Für das vierteljährliche Seniorenschießen kündigte Latza eine Veränderung in der Pistolendisziplin an. Es wird nicht mehr um das beste Ergebnis geschossen, sondern auf ein vorher festgelegtes, geheimes Ergebnis, entweder stehend oder sitzend aufgelegt.

Heinemann Gahlau, Ehrenvorsitzender der Schützengemeinschaft Altenhagen

Walter Urbschat ist neuer Seniorenbester der Schützengemeinschaft Altenhagen

Die siegreichen Drei im Seniorenschießen der Schützengemeinschaft Altenhagen im 3. Quartal 2018: (von links) Pistolenbester Wilfried Hentschel 46 Ring, mit Gutschein; Seniorenbester Walter Urbschat, 51,0 Teiler Luftgewehr und Gerd Heine, 48 Ring (von 50)
Die siegreichen Drei im Seniorenschießen der Schützengemeinschaft Altenhagen im 3. Quartal 2018: (von links) Pistolenbester Wilfried Hentschel 46 Ring, mit Gutschein; Seniorenbester Walter Urbschat, 51,0 Teiler Luftgewehr und Gerd Heine, 48 Ring (von 50)

Das Seniorenschießen der Schützengemeinschaft Altenhagen im 4. Quartal 2018 war mit 19 Teilnehmern am 24. November gut besucht. Walter Urbschat ist der neue Seniorenbeste. Mit einem 51,0 Teiler Luftgewehr folgte er Peter Susseck aus dem 3. Quartal und seinem 72,2 Teiler. Es zählt der niedrigste Teiler aus einer 5er-Serie auf die elektronisch verdeckte Scheibe, sitzend aufgelegt auf

10 Meter. 

 

Den immer wieder heiß begehrten prachtvollen Kleinkaliber-Wanderpokal holte sich in diesem Quartal Gerd Heine mit seinem Ergebnis von 48 Ring aus 50 möglichen. Geschossen wird sitzend aufgelegt auf 50 Meter. Es zählt das beste Ergebnis als Summe aus einer Dreier-Serie. Heine folgt damit Hans-Werner Krüger aus dem 3. Quartal, der ebenfalls 48 Ring geschossen hatte. Lohn der Mühe ist die Namensgravur auf der langen Liste der Vorbesitzer, die am Pokalsockel verewigt sind. Im Pistolenschießen 5 Schuss stehend aufgelegt auf 10 Meter ist Wilfried Hentschel mit seinem Ergebnis von 46 Ring der Beste in dieser Disziplin. Er folgt damit Günther Schülke aus dem Vorquartal mit 48 Ring.

 

Der neue Seniorenbeste Walter Urbschat plant bereits den Termin für das obligatorische Essen im Schießsportheim Altenhagen „als Versöhnung“ mit seinen unterlegenen Mitstreitern . Dort wird ihm auch seine Ehrenscheibe feierlich überreicht, die nunmehr namentlich beschriftet ist und in seinem Besitz bleibt. Zusätzlich erhält er einen geldwerten Gutschein. Auch der Pistolenbeste erhielt einen Gutschein, gestiftet vom scheidenden, langjährigen Seniorensprecher Heinrich Hoffmeier, der sein Amt nach 10jähriger Dienstzeit zum 31.12. dieses Jahres zur Verfügung stellt. Als neuer Seniorensprecher wurde Wilfried Marks im Rahmen dieses Seniorenschießens einstimmig gewählt, ebenso wie sein Stellvertreter Wilfried Hentschel. Beide haben ihre Wahl angenommen.

 

Da Heinrich Hoffmeier aus persönlichen Gründen diesmal nicht anwesend sein konnte, übernahm sein bisheriger Stellvertreter und jetziger Seniorensprecher Wilfried Marks die Leitung des Seniorenschießens und die Bekanntgabe der Sieger. Für die Schießorganisation waren Schützenmeister Carsten Latza und Schießwart Robert Junkereit verantwortlich. Den Service mit Kaffee und Kuchen sowie kühlen Getränken übernahm Schützenschwester Christina Gries. 

 

Heinemann Gahlau, Ehrenvorsitzender der Schützengemeinschaft Altenhagen

Senioren der Schützengemeinschaft Altenhagen „on Tour“

Foto: Nico-Jan Heilmann; Die Senioren „60+“ der Schützengemeinschaft Altenhagen informieren sich über den Niedersächsischen Landtag in Hannover (ganz links im Bild: MdL Tobias Heilmann)
Foto: Nico-Jan Heilmann; Die Senioren „60+“ der Schützengemeinschaft Altenhagen informieren sich über den Niedersächsischen Landtag in Hannover (ganz links im Bild: MdL Tobias Heilmann)

Ein Beschluss der „Senioren 60+“ in der Schützengemeinschaft Altenhagen wurde Mitte Oktober in die Tat umgesetzt: der Besuch des Niedersächsischen Landtags und der Gildebrauerei. 17 Senioren nahmen die Einladung von MdL Tobias Heilmann aus Ummern zu einer Führung durch den neuen Landtag in Hannover gerne an. Um 10 Uhr begrüßte Heilmann die per Bahn angereisten Seniorenschützen im neuen Landtagsgebäude, das im Leineschloss untergebracht und am 27. Oktober 2017 eröffnet worden ist. Die gewählten Mitglieder des Landtages verabschieden Landesgesetze, beschließen den Haushalt und wählen den Ministerpräsidenten. Bei diesen Aufgaben wirkt Tobias Heilmann unter anderem im Finanzausschuss mit.

 

Im Plenarsaal wurde die Sitzordnung nach Parteien und Abgeordneten erläutert sowie auf die technischen Einrichtungen für Presse, Rundfunk und Fernsehen hingewiesen. „Der Landtag ist für die Öffentlichkeit da“, erläutert Tobias Heilmann. Alle Beschlüsse werden veröffentlicht, Sitzungen häufig live im Fernsehen übertragen und Redebeiträge nach wie vor auch per Steno-Kurzschrift protokolliert. „Den Bürger mitnehmen in die Politik“, so fasst Heilmann seine Antworten auf die vielen interessanten Fragen der Schützen während der Führung zusammen. Weiter ging es zum Saal für die Pressekonferenzen und in diesem Fall in den Fraktionssaal der SPD. Jede der größeren Parteien hat ihren Saal oder andere Räumlichkeiten für Sitzungsvorbereitungen und Diskussionen. Der Besuch im Landtag wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen im Landtags-Restaurant abgeschlossen.

 

Gestärkt ging es dann zur Gilde-Brauerei zur Besichtigung der technischen Anlagen für das Bierbrauen sowie um in die Geheimnisse der Braukunst eingeweiht zu werden. Mit grünen Sicherheitswesten vorschriftsmäßig eingekleidet begann die Führung unter Leitung von Finn, einem sachkundigen Studenten der Uni Hannover. Große Türme, ein Gewirr von Leitungen und Rohren und geheime Rezepte sind notwendig, um schmackhafte Biere in gleichbleibend hoher Qualität herzustellen und abzufüllen. Im Jahr 2017 waren das 800.000 Hektoliter.

 

Seit 1537 wird im hannoverschen Broyhanhaus gebraut, nachdem Cord Broyhan 1526 das obergärige Bier erfunden hatte. Firmenemblem ist der „rote Hahn mit dem dreiblättrigen Kleeblatt“. Nach dem Reinheitsgebot aus dem Jahr 1516, das allerdings im Laufe von 500 Jahren mehrfach verändert wurde, dürfen nur Malz, Hopfen, Hefe und Wasser zur Bierherstellung verwendet werden. Damals fehlte noch die Hefe, die erst im 19. Jahrhundert durch Louis Pasteur entdeckt wurde, obwohl sie beim Gärungsprozess auf natürliche Weise entsteht. Heute wird sie als gezüchtete Reinhefe in gleichbleibender Qualität verwendet und beim Brauen zugesetzt. Auch die Bedeutung des Hopfens wurde erst später erkannt. Hopfen erzeugt nicht nur den typischen Biergeschmack, sondern erhöht auch deutlich die Lagerfähigkeit des Bieres, wie zum Beispiel beim Exportbier.

 

Zum Abschluss der Besichtigung und des harmonischen Ausflugs gab es die obligatorische „kalte Platte“ mit Verkostung der angebotenen Biersorten nach Wunsch und mit Bedienung durch unseren Experten

Heinemann Gahlau, Ehrenvorsitzender der Schützengemeinschaft Altenhagen

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